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Für nicht-amerikanische Teilnehmer/innen ergeben sich beim NMUN in New York zudem Lerneffekte, die über den Themenbereich der Vereinten Nationen hinausgehen: Während der Sitzungen der einzelnen Komitees geht es zunächst darum, sich auf den Arbeits- und Diskussionsstil der mehrheitlich amerikanischen Mitspieler/innen einzustellen. Aus dem Kennen lernen der amerikanischen Arbeitsweise, aber auch der Stile anderer Nationen, ergeben sich die verschiedensten Erfahrungen mit den Problemen interkultureller und multilateraler Diplomatie. Fähigkeiten der Verhandlungsführung und strategisches lassen sich während verschiedener Diskussionen erlernen.

Die wichtigste Lernerfahrung für die Studenten/innen ist jedoch die Einarbeitung in die Position “ihres” Landes und die erfolgreiche “Vertretung” der Interessen desselben durch eine aktive Teilnahme und das Einbringen eigener Initiativen in der Simulation. Das National Model United Nation (NMUN) ist für die deutschen Teilnehmer/-innen keine Spielwiese für Möchtegern-Diplomaten, sondern ein hartes Trainings-Programm, das sowohl analytische als auch soziale Kompetenzen zu beweisen zwingt, die nicht zuletzt den heutigen Anforderungen in der Wirtschaft entsprechen. Die Vorbereitung ist allerdings nicht fachspezifisch zu sehen, sondern lässt sich auch auf andere Fachbereiche und Tätigkeiten übertragen. Gerade in einem komplexer und globaler werdenden wirtschaftlichen Umfeld sind die hierbei erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten von unschätzbarem Vorteil.

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