Am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München werden die ausgewählten Studierenden innerhalb einer immer im Wintersemester stattfindenden Lehrveranstaltung auf die Simulations-Woche in New York vorbereitet.

Das Projektseminar beschäftigt sich zum einem mit den Vereinten Nationen an sich und diskutiert dabei über Peace-Keeping-Operationen, das Kyoto-Protokoll, die Weltbank und den IWF. Zum anderen setzen sich die Studierenden intensiv mit dem in New York zu vertretenden Land, seinen politischen Strukturen, der Gesellschaft, den Wirtschaftsbeziehungen, der internationalen Politik, sowie dessen kulturellen Hintergrund auseinander. Das  Projektseminar findet größtenteils in englischer Sprache statt.

Während der vorbereitenden Lehrveranstaltung hält jede*r Teilnehmer*in mindestens drei Referate und fertigt zudem zwei größere Hausarbeiten sowie mehrere Essays an. Im praktischen Teil der Vorbereitung werden jedes Jahr auf zwei mehrtägigen Probesimulationen gruppenintern (MucMUN) und in Konkurrenz mit anderen Gruppen anderer deutscher Universitäten (GerMUN) die Regeln der Diplomatie und Verfahrensweisen sowie geschicktes Verhalten und Argumentieren eingeübt.

Neben dem eigentlichen Kursprogramm findet ein zusätzliches Rahmenprogramm statt, das den Besuch der Vertretungen des zu repräsentierenden Landes einschließt. Dabei diskutieren die Studierenden mit „echten“ Diplomat*innen die bezüglich des Landes zu vertretenden Positionen. Darüber hinaus findet auch ein Rhetorikseminar statt, bei dem verschiedene Verhandlungsweisen und Argumentationen sowie Kniffe der Rhetorik vermittelt und erarbeitet werden.